Still ruht die Oberfläche – bis ein Tropfen sie berührt. In einer Zeit, in der vieles digital und automatisiert ist, erleben alte Hand-
werkstechniken eine Renaissance. Eine davon ist das traditionelle Marmorieren – eine fast magische Kunstform, bei der Farbe auf
Wasser tanzt und in kunstvollen Mustern auf Papier festgehalten wird. Farbe breitet sich aus, tanzt, bildet Wirbel und Wellen und
dynamische Muster. Ein Spiel aus Intuition und Zufall beginnt – flüchtig und gleichzeitig beständig. Was auf den ersten Blick wie
reines Ornament wirkt, ist oft viel mehr: Eine Form des Erinnerns, der Bewahrung, der künstlerischen Spurensicherung. Traditio-
nelles Marmorieren ist eine Kunst des Marmorierens – in Mustern, Farben und Bewegungen. In einer Welt, die von Gleichförmig-
keit geprägt ist, wird solch ein Werk zum Zeichen von Wertigkeit, von Zeit, die sich nimmt, von Kunst, die bleiben darf. Traditionel-
les Marmorieren – Handwerkskunst mit Geschichte und Seele.
Oder du probierst es mal ganz anders: Experimentiere mit Glasuntergründen oder wassergefüllten Behältern und halte deine Momente mit der Kamera fest. Kunst darf Medienübergreifend passieren, vergiss das nicht!
Marmorieren ist eine alte, nahezu magische Technik, bei der Farbe auf einer Wasser- oder Gel-Oberfläche schwimmt – und durch
Bewegung kunstvolle Muster entstehen.
Diese Muster werden auf Papier übertragen – ein Vorgang, bei dem der flüchtige Moment festgehalten wird.
Die Technik reicht zurück bis ins alte Japan, wo „Suminagashi“ – das „Schreiben mit schwimmender Tusche“ – entstand.
Im Osmanischen Reich entwickelte sich daraus das farbenfrohere „Ebru“, das später Europa erreichte und zur beliebten Verzierung
von Buchseiten wurde.
Marmorieren ist also nicht nur Handwerk, sondern auch Geschichte, Erinnerung und Ausdruck.
Deine Checkliste: Materialien zum Marmorieren
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